MKG-Chirurgie
Die MKG-Chirurgie beschäftigt sich unter anderem mit Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereichs. Das Spektrum der Aufgabenbereiche ist weit gefasst. So gehören relativ einfache chirurgische Eingriffe in der Mundhöhle (z. B. das Entfernen von Weisheitszähnen) zu den Aufgaben eines Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, ebenso aber komplizierte Behandlungen beispielsweise unfallbedingter Verletzungen an besonders heiklen Regionen des Gesichts. Neben der medizinisch-chirurgischen Wiederherstellung von Funktionen spielt demnach auch die optisch-ästhetische Behandlung eine große Rolle.
Was ist der Unterschied zwischen Oralchirurgie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG)?
Die Oralchirurgie ist als Teildisziplin der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie zu sehen. Während Oralchirurgen Zahnärzte sind, die sich im Rahmen einer Weiterbildung auf operative Eingriffe innerhalb der Mundhöhle spezialisiert haben, erfordert die Fachbezeichnung als Arzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG) ein abgeschlossenes Studium sowohl der Zahnmedizin als auch der Humanmedizin und anschließend eine vierjährige Weiterbildung in einer Fachklinik. Nach dem Facharzt kann der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg mit einer dreijährigen Zusatzweiterbildung die Zusatzbezeichnung Plastische Operationen erwerben. Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen arbeiten oft eng mit Ärzten anderer Disziplinen zusammen (mit Zahnärzten, Fachärzten für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Hautärzten, und anderen).


